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Die Kanadier von WRECK DEFY prügeln sich auf dem sechsten Album mit wütendem Thrash Metal durch die Rillen. Speziell dabei ist der "weinerliche" Gesang von Greg Wagner, der sich mit wütendem Gebell und kreischenden Parts abwechselt. Klingt wie eine Mischung aus Tim Owens und James Rivera, aber als sehr vager Vergleich.
Die zehn Tracks leben in erster Linie von den kernigen Riffs, bieten viel Platz zum Headbangen, lassen aber das Hit-Potenzial und Songs vermissen, die man sich immer wieder anhören möchte. Vergleicht man diese Scheibe mit «Goliath» von Exodus, fällt sofort auf, dass Härte nicht immer mit einer donnernden Double-Bass-Drum zum Ausdruck gebracht werden muss. Das fast schon langsame «I Don't Care» und das teilweise an Slayer erinnernde «The Past» bringen Abwechslung in den ansonsten hyperschnellen Alltag von Wreck Defy. Kann man sich anhören, wird aber bei der Schwemme an neuen und grandiosen Thrash-Alben wohl eher ein Schattendasein fristen.
Tinu