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Mit «Sceaduhelm» entfernen sich Crippled Black Phoenix von den grossen, nach aussen gerichteten Themen früherer Alben und konzentrieren sich auf etwas viel Persönlicheres. Die Songs handeln von Erschöpfung, emotionaler Abnutzung und dem Punkt, an dem Widerstand nicht mehr möglich scheint. Es ist kein dramatischer Niedergang im üblichen Sinne, sondern ein stiller, stetiger Verfall, den die Band beobachtet, anstatt zu versuchen, ihn zu beheben.
The Neptune Power Federation hat etwas herrlich Verrücktes an sich und «Mondo Tomorrow» stürzt sich mit einem theatralischen Grinsen in dieses Chaos – mit einer Perspektive, die sich ganz und gar nach Down Under anfühlt.
Es gibt eine Art von Dunkelheit, die darauf abzielt, zu schockieren, und dann gibt es jene, die einen in ihren Bann ziehen. «Daemonium Regni», das Solo-Debüt von Micke Broberg, gehört eindeutig zur letzteren Kategorie.
Nach einem Jahrzehnt der Stille kehren TRUCKFIGHTERS mit «Masterflow» zurück. Das Album hört sich wie eine konsequente Fortsetzung dessen an, was die Band bereits gut beherrscht. Alle charakteristischen Elemente sind vorhanden: dichte, warme Fuzz-Klänge, wogende Basslinien und jener hypnotische Wüsten-Groove, der ihren Sound seit Jahren prägt.
Mit «The Unyielding Season» legen WINTERFYLLETH ihr neuntes Album vor. Während der Vorgänger noch Schatten am Horizont warf, brennt dieses Album vor Unmittelbarkeit. Es ist im atmosphärischen Black Metal verwurzelt, atmet jedoch erzählerische Absicht und kanalisiert sowohl historische Bilder als auch moderne Unruhen zu etwas zutiefst Bewegendem.
Auf ihrem dritten Album «Through The Hourglass» präsentieren sich WITCH RIPPER als Ensemble, das seine vielfältigen Einflüsse zu einem fokussierteren und musikalisch überzeugenderen Ganzen vereint hat.
"...Viele Metal-Fans sagen, dass sie eine Band "hören" können, wenn sie ihre Kunstwerke betrachten..."
Die Nadeln schlagen rot aus, und niemand hat vor, sie wieder runterzudrehen. THE LORDS OF ALTAMONT stürmen mit «Forever Loaded» zurück in meine Kopfhörer. Das fühlt sich wie ein Aufstand in Retro-Bomber-Jacken an.
Nach einer ungewöhnlich langen Pause kehren MELECHESH mit «Sentinels Of Shamash» zurück. Diese kurze Veröffentlichung fühlt sich aber alles andere als unbedeutend an. Selbst als EP kommt sie mit der Wucht eines Statements daher: Hier handelt es sich um eine Band, die ihre Identität neu bekräftigt.
Ich war schon immer der Meinung, dass Instrumental-Musik eine grössere Herausforderung darstellt – sowohl beim Komponieren, als auch beim Anhören – da es keine Texte oder Gesang gibt, die einen durch das Stück führen. Man ist allein mit dem Klang und muss sich den Rest selbst vorstellen. Genau darin liegen die Stärken von Syberia auf «Quan Tot S'apagui».