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Achtung, dies ist kein Metal und auch nicht mal ein Heilung Ersatz! Manche Alben versuchen durch Intensität zu beeindrucken, andere entfalten sich langsam und versetzen die Zuhörer in einen anderen Geisteszustand. «Acou», das fünfte Album des russischen Gothic Folk Ensembles MOON FAR AWAY, gehört eindeutig zur letzteren Kategorie.
MALUMs «From The Voids» will nicht einladend zu wirken. Von den ersten Augenblicken an schärft das norwegische Trio seinen Sound zu etwas Kaltem, Direktem und Erstickend Stillem – ein stetiger Abstieg in etwas Dunkleres und Innerlicheres.
Im März veröffentlichen HUMANOIDS die EP «Deal With The Noise» mit vier Titeln. Sie spiegelt den langen Weg wider, den diese vier Musiker aus Zug seit ihren Anfängen in den späten 1980er Jahren zurückgelegt haben.
Im Kern von «Guerre Et Paix» liegt eine stille Trotzhaltung. Es ist nicht die offensichtliche Art - keine übertriebene Theatralik, kein verzweifelter Wettlauf in Richtung Extrem – sondern etwas Beherrschteres, beinahe Asketisches, was uns VIA DOLORIS da bieten.
Cheffe – warum gibst du mir diese Platte von THE GUILT? Ich bin kein Tänzer. Ich habe nie auf dem Neue-Welle-Planeten gelebt. Der Pressetext spricht von Punk, aber ich höre den Neon-Geist von Ideal und Nina Hagen oder auch Siouxsie And The Banshees (ohne deren Klasse auch nur im geringsten zu erreichen), der sich mit Plastik Sicherheitsnadeln ins Jahr 2026 zigzacken.
Extreme Metal lebt oft davon, die Grenzen zwischen seinen dunkleren Subgenres zu verschieben. MAMMON'S THRONE machen diesen Ansatz zur Grundlage ihres dritten Albums «My Body To The Worms».
Nun, da plötzlich jeder "weiss", wer Banksy ist, erscheint es nur fair, ein anderes sorgfältig gehütetes Geheimnis zu respektieren. Ja, wir werden die Identitäten von GAEREA genau dort belassen, wo sie hingehören: hinter der Maske.
Erwartet mehr als nur Musik. Erwartet mehr als nur einen Soundtrack. Erwartet eine Reflexion des Universums, übersetzt in Schwingungen. Es ist ein bisschen wie in der Literatur, heisst dies ist das "Silmarillion" der Musik, nicht der "Hobbit". Darum auch die Länge meiner Rezension.
WEEDPECKERs «V» trifft einen nicht wie ein Bong-Zug ins Gesicht, sondern ist eher wie das langsame Ausatmen danach, wenn der Raum grösser erscheint als zuvor und die Zeit sich höflich zu einem setzt. Die polnische Band bleibt mit einem Bein im Stoner Rock, doch der Grossteil dieses Albums schwebt irgendwo zwischen Late-Night-Prog, verschwommenem Shoegaze-Glow und sanft melancholischer Psychedelia.
Mit «The Cries Of Evil» präsentieren EVOKED ECLIPSE ein Debüt-Album, das die Sprache des nordischen, atmosphärischen Extreme Metal fliessend beherrscht. Es handelt sich um melodischen Death/Black Metal, geprägt von kalten Melodien, zurückhaltender Aggression und einer starken emotionalen Unterströmung - genau die Eigenschaften, die für mich nach wie vor das Besondere an diesem Bereich des Extreme Metal ausmachen.