Samstag, 18. April 2026

Metal Factory since 1999


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Natürlich wird es immer noch eine Fraktion geben, welche der ehemaligen Sängerin Liv Kristine nachweint, aber die Nachfolgerin Elina Siirala ist nun auch schon seit zehn Jahren an Bord. In dieser Zeit hat Mastermind Alexander Krull mit «Sign Of The Dragonhead», «The Last Viking» und «Myths Of Fate» drei Alben mit LEAVES' EYES veröffentlicht, welche zu den besten Vertretern der Diskographie gehören.

Nach fünf Jahren ohne neues Album kehren VREID mit «The Skies Turn Black» zurück. Die Band klingt fokussiert, motiviert und voll engagiert.

Manowar sind längt mehr eine Persiflage von sich selbst, als eine ernstzunehmende Band – und ich vergöttere die Scheiben bis «Triumph Of Steel»! - aber zum Glück gibt es eine Handvoll Griechen die kurz davor sind, den Thron des verwaisten Epic Metals Königreichs zu erklimmen. Was TRIUMPHER auf ihrem mittlerweile dritten Album abliefern, ist einfach sagenhaft und phasenweise kaum in Worte zu fassen.

AUSTEN STARR – I Am The Enemy

Samstag, 07. März 2026

Die Sängerin AUSTEN STARR aus Boston veröffentlicht über Frontiers Music ihr Debüt-Album «I Am The Enemy» und wird die jüngeren Rock-Fans aus den Socken hauen. Musikalisch liegt man irgendwo zwischen Halestorm und vage The Warning. Allerdings hat die bildhübsche Shouterin ein Ass im Ärmel, das auf den Namen Joel Hoekstra getauft ist.

Mit «Forever Beyond» verfeinert das Heavy Psych Trio BLACK LUNG aus Baltimore seinen Sound und macht ihn schlanker, dynamischer, punkiger und emotionaler. Weniger "Stoner", dafür mehr "Punk". Das fünfte Album der Band fühlt sich wie eine Neukalibrierung an: eine Erweiterung der fuzzgetränkten Grundlage von «Dark Waves», nun angereichert mit breiteren Texturen und einem schärferen thematischen Fokus.

DISPYRIA Chefdenker Jürgen Walzer schafft mit «Redemption Part 1 - Twisted World» im Vergleich zum Vorgänger-Album von 2023 einen grossen Schritt vorwärts. Waren damals bereits einige Lieder gut, überzeugte das Werk leider als Gesamt-Paket nicht. Die Geschichte wirkte schlicht nicht stimmig und zusammenhängend. Beim neuen Album macht jetzt Walzer sehr vieles richtig.

EXHUMED – Red Asphalt

Montag, 09. März 2026

Die letzten Alben von Exhumed waren Reisen durch Schottlands Friedhöfe und Operations-Säle, durch die Horror-Abteilungen der Videotheken ihrer Jugend und durch die eigene Band-Geschichte. Dieses Mal geht der Trip an einen Ort, den die Menschheit unverhältnismässig oft besucht - die amerikanischen Strassen.

BELZEBONG klingen mit ihrem «The End Is High», als hätte Satan ein veganes Restaurant eröffnet, dessen Speisekarte ausschliesslich verbotenen Spinat enthält. Warum? Weil dieses Album nicht auf eine kirchenverbrennende Art und Weise böse wirkt. Es wirkt böse, als hätte man vergessen welcher Tag heute ist, und die Lava-Lampe wäre zum Lebensberater geworden.

BLACK SWAN – Paralyzed

Montag, 09. März 2026

Was unterscheidet eine Newcomer Truppe von einer neuen Band? Eine Newcomer-Combo ist neu im Business, während eine neue Gruppe sich ihre Sporen schon abverdient hat.

Innovation und die Fähigkeit, mühelos, zahlreiche musikalische Einflüsse in seinen Sound einzuflechten ist ein Segen, birgt aber auch Risiken. Des einen geliebte Reinheit, ist des anderen Langeweile. Nun, bei der deutschen Metalcore Formation OUR MIRAGE scheint die Formel aufzugehen.

ZEPTER – Zepter

Dienstag, 10. März 2026

ZEPTER stammen aus Linz in Österreich, haben sich vor zwei Jahren gegründet und gleich mit einer EP auf sich aufmerksam gemacht. Nun hat man es also geschafft sich bei High Roller einen Vertrag zu sichern, für traditionelle Metal Bands bekanntlich ein sicherer Hafen. So viel zu den Fakten, doch wie klingen sie denn nun?

Das nunmehr dritte Album von NECROFIER ist weniger ein starres Konzept-Album als vielmehr eine sich ständig verändernde Reise. Die Platte durchläuft eindeutig verschiedene Phasen - Entzündung, Zusammenbruch und schliesslich Aufstieg -, doch die Band unterbricht diesen Fluss bewusst mit eigenständigen Tracks und Instrumentalstücken, die das Ohr vor der nächsten Intensitätswelle zurücksetzen.

SODOM, die in meinem Augen nach wie vor beste Thrash-Band aus Deutschland, kommen mit einer weiteren Wiederveröffentlichung ums Eck. Nachdem schon 2024 mit «Tapping The Vain» (erschienenen 1992) eine nicht mehr erhältliche Scheibe das Licht der Welt erneut erblickt (dies in einer schmucken Box), steht nun «Get What You Deserve» (1994) in den Verkaufs-Regalen.

ULVER – Neverland

Mittwoch, 11. März 2026

Nur wenige Bands haben das Genre so sehr als vorübergehende Anregung betrachtet wie ULVER. Sie stammen aus der norwegischen Black Metal Szene der 1990er-Jahre und veröffentlichten mit «Bergtatt» (1995) und «Nattens Madrigal» (1997) zwei prägende Werke des Genres. Danach wandelte sich die Band jedoch radikal, entwickelte sich über Trip-Hop, Ambient und elektronische Musik hinweg und ist heute nicht mehr mit Metal verbunden.

SUBWAY – Turn Back The Time

Mittwoch, 11. März 2026

Aus Balingen, das mit dem Bang Your Head!!! Festival Musikgeschichte geschrieben hat, stammt die Melodic Formation SUBWAY. Ihre Wurzeln reichen satte vierzig Jahre zurück.

ÜBERBALLS – Loud Departemen

Donnerstag, 12. März 2026

"ÜBERBALLS - wo die Essenz des Rock in jeder Note mitschwingt!" - Mit diesem Satz wirbt dieses Trio mit Basis in Zürich für sich und seine Musik. Und weiter: "Kritiker mögen Überballs als schwer vermittelbar bezeichnen, aber genau das macht diese Band aus." Mit beiden Aussagen trifft die Combo den Nagel auf den Kopf.

UNVERKALT – Héréditaire

Donnerstag, 12. März 2026

In einer Szene, die klare Etiketten liebt, sind UNVERKALT eine Band, die diese Etiketten zunichte macht. Ihr drittes Album «Héréditaire» ist nicht einfach nur "heftiger" im üblichen Marketing-Sinne, sondern definiert ihren Post Metal Sound durch eine deutlich schwärzere Linse neu. Dabei schärfen sie die emotionale Kante, behalten aber gleichzeitig die Breitbild-Atmosphäre bei, die sie von Anfang an überzeugend gemacht hat.

Mit «Buried Under The Weight Of Reason» liefern DESERT STORM ein ausgereiftes Statements ihrer Karriere - Ein Album, das "heavy" nicht nur durch harte Riffs oder laute Gitarren ausdrückt, sondern auch durch eine dichte, bedrückende Stimmung, langsame Rhythmen und eine spürbare emotionale Belastung.

J.B.O. legten zum Jahresbeginn vor, und nun ziehen THE BUTCHER SISTERS nach. Musikalisch nicht wirklich auf derselben Wellenlänge, humoristisch aber schon. Nach dem gefeierten «Weissen Album» folgt nun konsequenterweise die nächste grosse Klang-Offensive mit dem «Schwarzen Album».

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