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Heiliger Scheiss! Was besitzt diese Giorgia Colleluori für eine kernige und kräftige Stimme! Die Italienerin schreit sich mit viel Schmackes durch die elf Tracks des dritten Albums von IT'S ALIE hindurch. Dabei krönt sie den Sammy Hagar Smasher «One Way To Rock» mit einer unglaublichen Leistung, zeigt aber gleichzeitigt auch auf, dass ihre Stimme verletzlich und gefühlvoll sein kann («History Remains»).
Drei Jahre nach dem Debüt-Album liegt mit «Angus McSix And The All-Seeing Astral Eye» das zweite Album der jungen Band vor. Die Wurzeln des Produzenten und der Musiker sind unverkennbar, respektive so höre auch für mich Orden Ogan, Gloryhammer wie auch Elemente von Beast in Black gut heraus.
Erwartet mehr als nur Musik. Erwartet mehr als nur einen Soundtrack. Erwartet eine Reflexion des Universums, übersetzt in Schwingungen. Es ist ein bisschen wie in der Literatur, heisst dies ist das "Silmarillion" der Musik, nicht der "Hobbit". Darum auch die Länge meiner Rezension.
Oh mein Gott, wie geil ist denn die Stimme von Larissa Cavacece, die wie eine Mischung aus Leather Leone und Wendy O'Williams klingt?! Speziell bei «Whorefrost» kommt die tiefe und gefährlich Stimme von Wendy ans Tageslicht. Dass Larissa ihre Karriere in einer Plasmatics Coverband startete (die ehemalige Truppe von Wendy) scheint nur ein weiteres Zeichen vom Himmel für STAINLESS zu sein.
Der Einstieg in das zwölfte Studio-Albums der amerikanischen Thrash-Helden Exodus beginnt mit einem Intro, das auch gut von Anthrax stammen könnte. Sobald aber die Stimme des zurückgekehrten Rob Dukes (er ersetzte leider erneut Steve "Zetro" Souza) einsetzt, ist klar, dass die Jungs mit dessen angepissten Art auf einem gefährlichen und glühenden Weg unterwegs sind.
Nun, da plötzlich jeder "weiss", wer Banksy ist, erscheint es nur fair, ein anderes sorgfältig gehütetes Geheimnis zu respektieren. Ja, wir werden die Identitäten von GAEREA genau dort belassen, wo sie hingehören: hinter der Maske.
Karmen Klinc (Slowenien), Jelena Milovanovic (Serbien), Tezzi Persson (Schweden, Hell In The Club), Herma (Italien, Sick n' Beautiful) und Erina Seitllari (Albanien) sind VENUS 5 und packen ihre Songs in ein moderneres Gewand. Dass die Gesänge dabei an jene der Sirenen der griechischen Mythologie erinnern, trägt zugleich etwas Magisches und Verführerisches an sich.
Extreme Metal lebt oft davon, die Grenzen zwischen seinen dunkleren Subgenres zu verschieben. MAMMON'S THRONE machen diesen Ansatz zur Grundlage ihres dritten Albums «My Body To The Worms».
Oha, die Belgier von Acid sind zurück, heisst also genau jene Truppe, die sich mit ihrem selbstbetitelten Debüt-Album (1983) einen mehr als nur guten Namen machen konnte. Ihr Speed Metal konnte damals viele Metalheads begeistern, aber nicht verhindern, dass die Truppe nach ihrem dritten Werk «Engine Beast» (1985) in der Versenkung verschwand.
Erwartet jemand vom Bochumer AXEL RUDI PELL grosse Änderungen in seinem Sound? Wahrscheinlich nicht, und trotzdem hat der neuste Streich doch seine unerwarteten Momente zu bieten. Mit dem 21. Studio-Album, zählt man die beiden «Diamonds Unlocked» sowie die sechs Balladen Sampler nicht dazu, ist Pell, einfach Axel Rudi geblieben. Letztlich also keine Überraschung.
Was haben DREAM NAILS für eine Achterbahnfahrt durchlebt. Zwischen den Höhen ihrer positiv aufgenommenen Plattenveröffentlichung, und den Tiefen von etlichen Besetzungswechseln, haben sich die Londoner Punks auf ihre Wurzeln zurückbesonnen.
Eine Entschuldigung möchte ich schon jetzt in Richtung Österreich senden, denn diese Review von VISIONS OF ATLANTIS wird nicht nur positiv ausfallen. Dabei ist das Konzept eigentlich interessant. Im Prinzip hat man es hier mit dem 2024er Album «Pirates II – Armada» in einer anderen Version zu tun, denn man hat die Gesangs-Spuren mit einer Vielzahl an Orchester-Instrumenten ersetzt. Als Flötist konnte man Sandro Friedrich gewinnen und für die Violine ist Fabio Polo von Elvenking zuständig.
Es gibt eine Sache, über die sich nie alle einig sind: Live-Alben! Konzerte sind für Musiker und Fans gleichermassen eine runde Sache, denn jede Show ist ein ganz besonderes und persönliches Erlebnis, mit einer manchmal magischen Performance. Diese Momente lassen sich kaum rein klanglich einfangen. Man muss dabei sein, um es zu fühlen, wie bei PRONG.
Das zweite Album der "geschassten" Donnermütter kommt bedeutend mehr auf den Punkt als das eher "farblose" Debüt-Album «Phoenix». Was noch immer auffällt ist, dass Mona Lindgren sicherlich eine gute Gitarristin ist, aber mit den kernigen Riffs von Filippa (Thundermother) noch immer nicht konkurrenzieren kann.
Cheffe – warum gibst du mir diese Platte von THE GUILT? Ich bin kein Tänzer. Ich habe nie auf dem Neue-Welle-Planeten gelebt. Der Pressetext spricht von Punk, aber ich höre den Neon-Geist von Ideal und Nina Hagen oder auch Siouxsie And The Banshees (ohne deren Klasse auch nur im geringsten zu erreichen), der sich mit Plastik Sicherheitsnadeln ins Jahr 2026 zigzacken.
Wer mit der Gründung des schwedischen Death Metals vertraut ist, der dürfte erkannt haben, dass «Hating Life» auch der knallharte Demo-Klassiker von Grave war. Wenn eine neue Band die Fahne des Oldschool Death Metals also hochhält, darf auch erwartet werden, dass es sich um denselben HM-2 getränkten und heruntergestimmten Todesbrei handelt? Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen!
Die Geschichte der Chilenen BURNING PATH ist dramatisch. Es handelt sich hierbei nämlich um die Nachfolge-Band von Lucifer's Hammer, die sich nach dem Mord an Andrés Adasme auflösten. Dessen Bruder Rodrigo und der Gitarrist Sebastian Inzunza machen nun gemeinsam mit einer neuen Band weiter und versuchen so das Erbe von Hades (so der Künstlername des Verstorbenen) weiter am Leben zu halten.
Die deutschsingenden Industrial Metaller SCHATTENMANN liefern einmal mehr Qualität ab. «Endgegner» schliesst eindrücklich an seine Vorgänger an und setzt damit die musikalische Offenheit fort. Diese besteht aus Rock, Industrial Metal und einem Pop-Flair, das für Eingängigkeit sorgt.
Irland und Black Metal? Ist mir zumindest neu, aber ja, wo haben die Schwarzwurzeln sich nicht festgesetzt. Im Grunde genommen spielt man sich bei COSCRADH durch die Tracks hindurch, als wäre der Deibel persönlich hinter den Jungs her. Oder auch nicht, denn das wäre dann ja positiv.
Nach den full-length Outputs «Illusions» (2022) und «Mysteria» (2024) präsentiert uns die Deutsche AOR-Formation VIOLET mit «Silhouettes» nun eine EP. Die in der legendären Rockfabrik in Ludwigsburg entstandene Band konnte in einschlägigen Kreisen mit den ersten beiden Scheiben auf ganzer Linie überzeugen und sorgte bei Genre-Freaks, sprich Fans von Toto oder Heart für Freudensprünge.
Zwei Jahre nach dem ersten Teil, erzählen die Finnen METAL DE FACTO zum zweiten Mal Geschichten aus dem Land der aufgehenden Sonne. Auf die Jungs aufmerksam wurde ich vor einigen Jahren, vor allem aufgrund der Tatsache, dass Sami Hinkka (Ensiferum) hier den Bass zupft.