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Ich war schon immer der Meinung, dass Instrumental-Musik eine grössere Herausforderung darstellt – sowohl beim Komponieren, als auch beim Anhören – da es keine Texte oder Gesang gibt, die einen durch das Stück führen. Man ist allein mit dem Klang und muss sich den Rest selbst vorstellen. Genau darin liegen die Stärken von Syberia auf «Quan Tot S'apagui».
Die norwegischen Extrem-Metaller RAM-ZET bieten hier einen krassen Mix aus Avantgarde, Extreme, Death und Progressive Metal. Sehr verwirrend beim ersten Anhören.
Trotz der täglichen Flut an Veröffentlichungen wird hie und da ein Sonderling angespült, der einfach anders ist. «Weltmarktführer Befiehl - Wir Entfolgen!» ist so ein Exemplar. VOR DIE HUNDE aus Passau haben ein "Konzept-Album" erschaffen, das mit der aktuellen Wirtschaft unbeschönigt ins Gericht geht.
Nun, wenn das Facebook-Titelbild einer Truppe, die dem Todesmetal frönt, den Spruch "THY GNOSIS - Progressive Death Metal Songs sind nicht besser, aber länger" ziert, dann hat diese Band Sinn für Humor, und die Musiker sind OVO-holiker oder Schweizer.
Auch mit ihrem dreizehnten Album ziehen TUSMØRKE, die norwegischen Proggies, den Zuhörer musikalisch tief in die 70er-Jahre hinein. Typischer Gesang für diese Zeit, viele Flötenklänge und zwischen den Gesangs-Abschnitten immer wieder längere Instrumental-Spielereien. Mag man alles schon gehört haben, trifft aber so nicht auf die Nordländer zu.
GREYHAWK stammen aus Ohio und veröffentlichen ihre dritte Studio-Scheibe. Mit schnellen Passagen, welche an Riot und Primal Fear erinnern und der gitarrentechnischen Unterstützung, die sich mit derjenigen von Judas Priest, Riot (nochmals) und Metal Church messen lassen will, trumpft der Fünfer gross auf.
Nach der Wiederveröffentlichung von «Lords Of Hypocrisy» hat sich das deutsche Label diesmal das vierte Werk der britischen Veteranen PAGAN ALTAR vorgeknöpft. Dies geschieht übrigens just zum 20-jährigen Geburtstag der Platte.
Mit «Beyond The Reach Of Enchantment» liegt erscheint Ende März das zweite Album der Power Metal aus Island. Zugegeben, ausser Björk kenne ich sonst, also neben POWER PALADIN, bewusst keine Musiker aus Island.
In der heutigen Zeit scheint nichts unmöglich. Stellt Euch also vor, es gäbe tatsächlich eine Macht, erhabener als die Menschheit, die über uns herrscht, uns richtet und zur Rechenschaft zieht. Diktatur? Das war gestern. Die aktuelle Definition lautet «Total Mastery» - so auch der Titel des zweiten Albums der Death Thrash-Kapelle MESSTICATOR.
Zakk Wylde veröffentlicht dieser Tage mit seiner Truppe BLACK LABEL SOCIETY sein neuestes Werk. In gewohnter Manier kann man den brachialen Stoner / Doom Metal Sound aus den Boxen dröhnen lassen.
Aus den/dem Hairdrÿer (Fön) wurden 2019 nach zehn Jahren FIGHTER V. In der "Kämpfer-Zeit" veröffentlichten die Jungs aus Hergiswil bisher zwei Alben und haben mit «Deja Vu» nun den dritten Streich am Start. Melodischen Hard Rock haben sich die Jungs dabei auf die Fahne geschrieben, der irgendwo zwischen Bon Jovi, Loverboy und Survivor liegt.
Es war nicht leicht, das vorliegende Album zusammenzustellen. Monatelang stiessen BODYSNATCHER bei jeder Songwriting-Session auf Sackgassen, aber schliesslich haben sie es doch geschafft, fünfzehn Demos zu produzieren und am Ende zehn der besten Songs herauszubringen. Diese bilden nun «Hell Is Here, Hell Is Home», das vierte Album der Deathcore-Band aus Florida.
Der erste Song des neuen Werks der Dänen BLACK OAK COUNTY haut gleich ordentlich rein: «Kill The Pain», eine raue Heavy Rock Nummer, erinnert ganz klar an die Landsmänner Volbeat, mit etwas Einschlag von Metallica. Ruhiger kommt «Starlight» daher, erinnert mich etwas an Def Leppard, auch durch die grossartige, sehr melodiöse Gesangs-Melodie.
Sie zählen zu meinen absoluten Helden, haben tatsächlich nochmals die Kurve gekriegt und biegen mit dem vierzehnten Studio-Album ums Eck, als hätte es nie ein Werk wie den Vorgänger «Congregation Of Annihilation» (2023) gegeben. Diese Scheibe von METAL CHURCH hinterliess nämlich einen bitteren Nachgeschmack bei mir.
Nach einer ungewöhnlich langen Pause kehren MELECHESH mit «Sentinels Of Shamash» zurück. Diese kurze Veröffentlichung fühlt sich aber alles andere als unbedeutend an. Selbst als EP kommt sie mit der Wucht eines Statements daher: Hier handelt es sich um eine Band, die ihre Identität neu bekräftigt.
Die Nadeln schlagen rot aus, und niemand hat vor, sie wieder runterzudrehen. THE LORDS OF ALTAMONT stürmen mit «Forever Loaded» zurück in meine Kopfhörer. Das fühlt sich wie ein Aufstand in Retro-Bomber-Jacken an.
Schwere, düstere Riffs und eine starke, kräftige Stimme eröffnen das neue Werk der Norweger MASHEENA aus Bergen. Eine Mischung aus Heavy Metal und Stoner Rock dröhnt aus den Boxen. Erinnert mal wieder an Black Sabbath.
Wenn man über namhafte Bands des Death Metal Genres spricht, muss zwangsweise die schwedische Kapelle VOMITORY erwähnt werden. Die bereits 1989 gegründete Band veröffentlichte, speziell zwischen 1996 und 2011, acht hochkarätige Alben und festigte ihren Status im Genre. 2013 dann die Auflösung, um 2019 anlässlich des 30-jährigen Jubiläums wieder ins rege Treiben einzugreifen.
Hier kommen sie..., AXE DRAGGER..., die neue Supergruppe des Heavy Metals! "Schon wieder", schiesst es mir durch den Kopf. Mit Sänger Terry Glaze (ehemals Pantera), Gitarrist Bob Balach (Fu Manchu), Bassist Fredrik Isaksson (Dark Funeral) und Drummer Pete Campbell (ehemals Pentagram) stehen nun nicht gerade Musiker auf der Matte, welche man durch ihre unermesslichen Erfolge kennt.
«Human Beast» markiert, nach «End Of Silence (2023), das zweite Album von SONS OF ETERNITY. Beim Stil habe ich irgendwo Power Metal gelesen, würde das aber persönlich schon eher unter Hard Rock einstufen.
Sie haben sich echt Zeit gelassen, die Kanadier von WARSENAL. Sieben Jahre hat es gedauert, bis das dritte Album endlich das Licht der Welt erblickt hat. Bei so langen Unterbrüchen besteht halt auch die Gefahr, dass eine eher junge Band schnell wieder vergessen wird.