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Einer der Vorreiter des Death Metal meldet sich mit seinem zwölften Album «Descent» lautstark zurück. IMMOLATION werden auch nach 37 Jahren langjährige Fans wie ahnungslose Neulinge mit Hymnen der Dunkelheit und Wut konfrontieren.
Die Kanadier von WRECK DEFY prügeln sich auf dem sechsten Album mit wütendem Thrash Metal durch die Rillen. Speziell dabei ist der "weinerliche" Gesang von Greg Wagner, der sich mit wütendem Gebell und kreischenden Parts abwechselt. Klingt wie eine Mischung aus Tim Owens und James Rivera, aber als sehr vager Vergleich.
Die aus Modena, Italien stammende Band KARMIAN hat sich innerhalb der italienischen Melodic Death Metal Szene eine unverwechselbare Position erspielt, indem sie extreme Musik nicht nur als Mittel der Aggression, sondern als narrative und philosophische Sprache verstehen.
Kennt Ihr das? Man sieht ein Album-Cover vor sich, liest den Bandnamen wie den Titel und hat dabei schon eine Vorstellung, wie das vielleicht klingen könnte. Dann lauscht man den Klängen von NEVERLAND TRAIN und ist überrascht, wie man doch daneben lag. Ein Intro, und im nächsten Moment fühlt man sich in ein Musical oder einen Disney-Film versetzt.
Auf ihrem dritten Album «Through The Hourglass» präsentieren sich WITCH RIPPER als Ensemble, das seine vielfältigen Einflüsse zu einem fokussierteren und musikalisch überzeugenderen Ganzen vereint hat.
Die kalifornische Punk Band DARK RIDE wurde von Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist Emilio Menze ins Leben gerufen. Zuvor war dieser mit der Formation Stellar Corpses und der Misfits Cover-Band Plan 9 unterwegs.
«Forever Young» dürfte den etwas älteren Hard Rock-Fans noch in Erinnerung sein. Dieser Song durfte damals in keiner Rock-Bar fehlen. Nun, 2026 veröffentlichen TYKETTO ihr neuestes Album. Der Jungbrunnen wurde zwar nicht gefunden, aber die Songs auf «Closer To The Sun» klingen alles andere als verstaubt.
Mit dem vorliegenden Album schliessen LORD OF THE LOST die "Opvs Noir Trilogie" ab (Teil 1 und 2 sind 2025 erschienen).
Schweden zählt als sicherer Exportschlager, wenn es um knüppelharten und soliden Death Metal geht. Allerdings fehlt dem Soliden oftmals die Innovation. Überraschenderweise findet dies mit dem Debüt «2026» von RIKET ein Ende!
Wer auf puren, rauen, wilden und ungezähmten Heavy Metal abfährt, ist bei den Herren WICKED LEATHER aus Barcelona genau richtig. Schon der Opener und Titeltrack «Season Of The Witch» wird dem Zuhörer in bester Iron Maiden Manier zu Di Anno-Zeiten um die Ohren gehauen.
Seit über zwanzig Jahren mischen WOLFCHANT im Pagan Metal munter mit, treten aber nicht auf der Stelle und erfinden sich auf dem neusten Streich zwar nicht neu, aber klingen trotzdem frisch und glänzen mit reifen, durchdachten Arrangements.
Mit «The Unyielding Season» legen WINTERFYLLETH ihr neuntes Album vor. Während der Vorgänger noch Schatten am Horizont warf, brennt dieses Album vor Unmittelbarkeit. Es ist im atmosphärischen Black Metal verwurzelt, atmet jedoch erzählerische Absicht und kanalisiert sowohl historische Bilder als auch moderne Unruhen zu etwas zutiefst Bewegendem.
Nach einem Jahrzehnt der Stille kehren TRUCKFIGHTERS mit «Masterflow» zurück. Das Album hört sich wie eine konsequente Fortsetzung dessen an, was die Band bereits gut beherrscht. Alle charakteristischen Elemente sind vorhanden: dichte, warme Fuzz-Klänge, wogende Basslinien und jener hypnotische Wüsten-Groove, der ihren Sound seit Jahren prägt.
Bei der Entstehung von «The Dead Ones» haben THE LAST TEN SECONDS OF LIFE die Erfahrungen aus den letzten beiden Veröffentlichungen genutzt und das präferiert, von dem sie dachten, dass es das Beste aus ihnen herausholen würde. Dies beinhaltet alles von der Songstruktur über die Klangfarbe der Instrumente bis hin zum Mix/Mastering und den lyrischen Themen.
Bei VICTORIUS schiessen mir unweigerlich zwei Bilder in den Kopf. Da ist zum einen der viel zu früh verstorbene Kaufi von Metalinside, dessen Begeisterung für die Band so grenzenlos war wie meine eigene; ein Seelenverwandter im Geiste des melodischen Power Metal.
Sänger Johnny Gioeli ist umtriebig. Hat er doch soeben das neue Album von Axel Rudi Pell veröffentlicht und befindet sich gerade mit den Jungs auf Tour, erscheint sein neuntes Studio-Album mit HARDLINE. Dabei muss er sich immer mit dem sagenumwobenen Debüt-Album vergleichen lassen.
Ich vergöttere CRIMSON GLORY für ihre ersten beiden Studio-Scheiben. Ob dabei nun das Debüt von 1986 oder «Transcendence» (1988) das bessere Werk ist, darüber streiten sich die Metal-Götter und deren Schüler seit Jahrzehnten.
Mit Witch Fever kommt am 25. April 2026 ein Alternative Rock Band in den Komplex Klub Zürich
The Neptune Power Federation hat etwas herrlich Verrücktes an sich und «Mondo Tomorrow» stürzt sich mit einem theatralischen Grinsen in dieses Chaos – mit einer Perspektive, die sich ganz und gar nach Down Under anfühlt.
Mit «Sceaduhelm» entfernen sich Crippled Black Phoenix von den grossen, nach aussen gerichteten Themen früherer Alben und konzentrieren sich auf etwas viel Persönlicheres. Die Songs handeln von Erschöpfung, emotionaler Abnutzung und dem Punkt, an dem Widerstand nicht mehr möglich scheint. Es ist kein dramatischer Niedergang im üblichen Sinne, sondern ein stiller, stetiger Verfall, den die Band beobachtet, anstatt zu versuchen, ihn zu beheben.
Es gibt eine Art von Dunkelheit, die darauf abzielt, zu schockieren, und dann gibt es jene, die einen in ihren Bann ziehen. «Daemonium Regni», das Solo-Debüt von Micke Broberg, gehört eindeutig zur letzteren Kategorie.
Das neue Werk der Italiener startet sehr symphonisch mit dem zum Teil gesprochenen «Humanity 2.0 – The Human Farm». Das Konzeptalbum spielt im Jahre 20250, in dem eine uralte, ausserirdische Spezies Namens Coelacanth der Menschheit Schutz und Wohlstand gibt. Zu einem festen Preis, wobei jeder im Alter von 40 Jahren eliminiert werden muss. Interessante Geschichte.