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Kann Musik zu schön sein? Kann Schönheit zum Kitsch werden? Wenn ich mir «Sanctuary» anhöre, würde ich sagen: Nein. Trotzdem mache ich es kurz in meiner Review, weil ihr wisst wohl schon alle was Euch bei EVANESCENCE im Prinzip erwartet.
ELLI BERLIN kennen die meisten als Sängerin der Band Null Positiv. Jetzt folgt ein Solo-Album mit Songs von Elli, die sie während den letzten fünf Jahren geschrieben hat.
Gäbe es einen Award für die schlechtesten Artworks, SANDSTORM wären ein valabler Kanditat dafür. Die Zeichnungen sind natürlich gewollt so mies kreiert, um an die kultigen Achtzigern zu erinnern. Kann man gut finden, muss man nicht.
Alte Hasen sind wichtig fürs Showgeschäft, denn sie zeigen den jungen, was alles möglich ist, wenn man es wirklich will. FLESHCRAWL gehören mit ihrer Gründung 1987 definitiv in diese Kategorie.
Seit 2015 existieren THE CRUEL INTENTIONS, welche in Oslo gegründet wurden. Der Vierer kommt nun mit dem dritten Studio-Album ans Tageslicht und veröffentlicht in meinem Augen wie Ohren das bisher beste Werk.
In Schweden hat es nie an Black Metal Bands gemangelt, die kalt, gewalttätig und effektiv klingen. Doch FLYKT schaffen es, diesem vertrauten Frost etwas Menschlicheres einzuhauchen.
Aus dem Schatten von Goatess tretend, geben die Stockholmer GODDESS mit «Ritual Of The Cloven Hoof» ziemlich cooles Debüt ab. Die Band bleibt den traditionellen Doom Metal Wurzeln treu, vermeidet es jedoch, bekannte Genreformeln einfach zu wiederholen.
Es gibt bekanntlich Alben, die für ein lachendes und ein weinendes Auge sorgen. Die EP «Coffin Born» ist so ein Teil, denn seine Erschaffer streichen nach zwölf Jahren todesmetallischem Höllenlärm die Segel.
Endlich! Seit ich IRON KOBRA am "Trveheim Festival" live gesehen habe, bin ich Fan der Truppe aus Gelsenkirchen. Die Jungs atmen den Ruhrpott-Metal der Achtziger, davon zeugt schon das Cover der Single «Kerker & Drachen» aus dem Jahr 2018.
Die 1989 gegründeten SPREAD EAGLE aus New York schossen wie die Pilze aus dem Erdboden und erlangten mit den ersten beiden Album zwar keinen kommerziellen Erfolg, war aber in den Fankreisen eine geachtete Truppe.
YES bringen hier ihr ihr 24. Studio-Werk in der Besetzung Geoff Downes, Jon Davison, Steve Howe, Billy Sherwood und Jay Schellen unter ihre Fans. «Aurora» ist sicher das stärkste Album der Davison-Ära, die Band klingt nun zusammengewachsen, kompakt und auch Drummer Jay Schellen passt perfekt ins Band-Gefüge.
Als ich Gary Arce einmal live in der Schweiz gesehen und getroffen habe, wurde mir sofort eines klar: Sein Gitarrenspiel scheint einer ganz eigenen Logik zu folgen. Sein Stil verfolgt einen natürlichen Fluss, der sich weniger wie Komposition und mehr wie Instinkt anfühlt. Strukturen entstehen, lösen sich auf und verwandeln sich in Echtzeit.
Während das "Copenhell-Festival" noch in den letzten Vorbereitungen steckt, hat eine dänische Band bereits abgeliefert. Die Metal-Formation AVARICE kehrt mit ihrem zweiten Album «Perpetual Ruin» zurück, das zehn frische Tracks bereithält.
Gar gespenstisch begrüsst das zweite Album der belgischen Doom Metaller Akem Manah seine Hörerschaft. Ein majestätisches Intro mit dem Titel «The Inevitable Fate Of Francis Cobb», in dem geheimnisvolle Keyboardklänge die Runde machen und die Hörer zum klagenden «The End Of Earnest Hollow» leiten, legen den Grundstein für all die armen Teufel, die auf diesem Werk noch ihr Leid erfahren sollen.
Nein, aus Griechenland kommt nicht nur Epic und Black Metal, wie NIGHT SPECTRE beweisen. 2024 gegründet um puren Old School Metal mit wahrer Leidenschaft zu spielen, kommt nun das Debütalbum in die Läden, welches ganz in der Tradition von Bands wie Priest, Saxon oder US Truppen wie Riot oder Jag Panzer eingespielt wurde.
Rock’n’Roll lebt von Typen, die sich etwas trauen. Nicht unbedingt musikalisch revolutionär, aber mit genug Persönlichkeit, dass man nach zwei Songs weiss, wer da gerade aus den Lautsprechern kommt. Genau das gelingt Des Rocs auf «To Hell and Back».
Bei Evergrey weiss man mittlerweile ziemlich genau, was man bekommt (dies weiss Chefe Roxx als auch ich). Und das ist keineswegs negativ gemeint. Die Schweden gehören zu den Bands, die seit Jahren ein hohes Niveau halten und dabei trotzdem nicht völlig auf der Stelle treten.