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Der ehemalige The Scream (was war das für eine Götterscheibe!), Mötley Crüe, The Union und aktuelle The Dead Daisies Shouter JOHN CORABI veröffentlicht eine feine Solo-Scheibe, welche den Namen mit recht tragen darf.
2025 ist ein Jahr, auf das der gepflegte Metal-Fan mit gemischten Gefühlen zurückblickt. Nebst vielen tollen Veröffentlichungen hatte die Szene auch herbe Verluste zu verbuchen.
"Lache niemals, wenn ein Leichenwagen vorbeifährt, sonst bist du der Nächste, der stirbt" so die Aussage von Chris Barnes, Mastermind von Six Feet Under. Mit «Next To Die» schleudert die Band das fünfzehnte Album seit dem Debüt «Haunted» (1995) auf den Markt.
Der Musiker EINAR SOLBERG (Sänger von Leprous) kehrt mit «Vox Occulta», seinem zweiten Projekt, zurück unter eigenem Namen und einem kühnen, schweren wie symphonischen Statement, das in Zusammenarbeit mit dem begehrten "Norwegian Radio Orchestra" aufgenommen wurde.
Mit «Determined To Death And Beyond» liefert das belgische Duo ARCHAIC OATH ein Debüt ab, das sich wie eine bewusste Rückkehr zu etwas längst Vergessenem anhört. Verwurzelt in den Traditionen des melodischen Black Metal der 1990er Jahre, doch geschärft durch moderne Produktion und Erfahrung, schafft das Album einen Ausgleich zwischen Ehrfurcht und einem Gefühl der Vorwärtsbewegung.
Wow, da sind sie wieder! Die Schweizer Rock-Band THE ORDER mit Gianni Pontillo am Gesang. Tja, schade ist er nicht mehr mit Victory unterwegs, denn da hat er wie der berühmte Deckel auf den Arsch gepasst. Dafür schreit er sich aber wieder bei The Order die Stimme aus seinem Körper, wenn das aktuelle Engagement bei Nazareth dies zulässt.
Von dieser Band aus Manchester habe ich noch nie etwas gehört. Ich habe allerdings die Vermutung, dass dies unter anderem daran liegt, dass man bisher bei zwei kleinen Label unter Vertrag waren, die im deutschsprachigen Raum kaum stattfinden. Das Trio zockt räudigen Black Metal mit viel Punk-Einflüssen, präsentiert nun sein viertes Album und der Name WOLFBASTARD ist tatsächlich Programm, ebenso die Tatsache, dass man mit gerade mal 29 Minuten genretypisch kurz unterwegs ist.
Spass beiseite – immer noch Chaos, aber diesmal mit Absicht. DON BROCO sind mit ihrem fünften Studio-Album «Nightmare Tripping» aus den eigenen Jugendjahren herausgetreten und positionieren sich unmissverständlich als reifere, international ernstgenommene Band. Es ist zugleich ihr erster Release unter "Fearless Records" – und ein bewusstes Ablegen der alten Haut.
Das von Sänger Romain Negro (Ex-Stortregn) ins Leben gerufene Projekt APOLAUSTIC schart Merlin Bogado (Gitarre/Bass) und Nicolas *Ranko" Muller (Schlagzeug) um sich, um das Debüt-Album «No Plenitude Without Suffering» zum Leben zu erwecken.
Die Zeit nach Judas Priest hat sich Gitarrist Richie Faulkner mit dem Debüt-Album von ELEGANT WEAPONS schon 2023 gelegt. Damals erschien «Horns For A Halo» und hat mich in meinem Grundgerüst mächtig durchgeschüttelt.
Während Generation Radio typisch amerikanisch klingen, hört man bei den ersten Klängen, dass CREYE eine schwedische Truppe sein muss. Mit Refrains, die an Treat, Talisman und Europe erinnern, machen die Jungs nichts falsch.
Mit «Reflections» legen FROM AHES TO NEW ihr fünftes Studio-Album vor – und befinden sich damit klar in ihrer Post-Etablierungsphase. Die Band ist längst kein Newcomer mehr, das Fundament steht. Was «Reflections» repräsentiert, ist kein Ausbruch, sondern eine Konsolidierung: Der Sound wird nicht neu gedacht, sondern auf Hochglanz gebracht. Wer das als Schwäche liest, verkennt die Stärke dahinter.
Beim Namen SEPULTURA zieht sich ein Riss durch die Fangemeinde, der seit 1996 nicht mehr zu kitten ist. Für den Grossteil der Community existierte Sepultura bloss in der Urformation und starb mit dem Weggang von Frontmann Max Cavalera. Dies war aber kein Grund für die verbliebenen drei Musiker, die Flinte ins Korn zu werfen.
Wer Anfangs Mai das – von Sin Starlett organisierte – "Starlett Stock Festival" in Luzern besuchen wird, darf sich auch auf den Auftritt der Portugiesen TOXIKULL freuen. Seit zehn Jahren mischt das Quartett zumindest die iberische Metal-Szene auf, aber auch im Rest von Europa hat man vor allem mit dem hervorragenden Vorgänger «Under The Southern Light» für Furore gesorgt.
Hier ist sie, die neue Sensation im AOR-Rock unter der Leitung von Drummer Mikka Brushane. FIRESKY defininiert sich als internationales Studio-Projekt, respektive als eine Band, lässt uns das Infoschreiben wissen. So, und jetzt kommt mir schon die Galle hoch!
Mit ihrer Rohheit wirkt die Band MONSTERNAUT in der heutigen, übermässig glattpolierten Musik-Landschaft fast schon provokativ. Das finnische Trio reduziert dabei alles auf das Wesentliche und geht noch einen Schritt weiter!
Mit zugänglichen Songs über Alltags-Themen, Party-Energie und metallischer Härte haben sich SKINDRED ein breites Publikum erspielt, das über die klassische Metal-Gemeinde weit hinausgeht. 2023 bescherte ihnen «Smile» – befeuert durch viralen Erfolg in den sozialen Medien – den bislang grössten kommerziellen Durchbruch ihrer Karriere.
Auf dem Innencover steht das folgende Zitat: ‘Wir bewegen uns zu schnell und sind zu weit entfernt; alle Geschichten entgleiten uns, ausser unserer eigenen.’"(Robin Wall Kimmerer)
«Still There's A Glow» ist ein hart erkämpftes Dokument der Selbstreflexion und des Wachstums. SWEET PILL geben sich während dreizehn Songs unverfälscht und authentisch, voller lyrischer Ehrlichkeit.
Dying Victims werden in näherer Zukunft die Alben der Saarländer wieder neu veröffentlichen. Den Anfang macht das Debüt-Werk aus dem Jahr 2009. War man damals noch als Quartett unterwegs, sind WITCHING HOUR mittlerweile zum Trio geschrumpft.