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Die US-amerikanische Brutal Death-Kombo EMBRYONIC AUTOPSY kehrt mit ihrem letzten Kapitel der konzeptionellen Trilogie zurück. Das mit Spannung erwartete «Rise Of The Mutated» schliesst eine Geschichte ab, die mit «Prophecies Of The Conjoined» (2022) begann und sich über «Origins Of The Deformed» (2024) fortsetzte, wobei die Erzählung von ausserirdischer Intervention, genetischer Manipulation und dem Aufstieg hybrider Lebensformen, die ihre Vorherrschaft zurückerobern, weiter ausgebaut wird.
Ein unbändiger Tornado fegt in Form von CARRION VAEL über die Fans von Musik härterer Gangart hinweg. Für ihr fünftes Album «Slay Utterly» haben sich Travis Lawson Purcell (Gesang), Alex Arford (Bass), Trenton Limburg (Gitarre), Ryan Kurder (Gitarre) und Matt Behner (Schlagzeug) ziemlich ins Zeug gelegt, um musikalisch zu wachsen, ohne die Wurzeln zu kappen.
THE GHOULSTARS versuchen wohl nicht, Rockmusik neu zu erfinden – "Ukko auta!" geben sie auch nie vor, dies zu tun. «The Dark Overlords Of The Universe» ist purer B-Movie-Eskapismus: laut, schmalzig, karikaturhaft und mit Stolz übertrieben.
Nur ein Jahr benötigten die italienischen Symphonic Power Metaller MOONLIGHT HAZE, um dem regulären Album die EP «Beyond» eine nachzuschieben. Umso erstaunlicher ist der Fortschritt im Songwriting, den die Band in dieser Zeit gemacht hat.
An Kreativität, Ideen und Einzigartigkeit mangelt es diesen Jungs ganz sicher nicht. MALADIE machen Extreme Metal, der trotz aller Brutalität immer wieder seltsame Melodien und Momente der Schönheit aufblitzen lässt.
NUCLEAR MESSIAH ist ein Projekt, das vom ehemaligen Megadeth Gitarristen Chris Poland ins Leben gerufen wurde.
Als ich das aktuelle Album von EXILIA auf meinem Rechner öffnete, hatte ich ständig das Gefühl, diese Band zu kennen. Nach kurzer Recherche durfte ich feststellen, dass ich 2004 ihre Single «Stop Playing God» vom Debüt «Unleashed» rauf und runter gehört habe. Wie doch die Zeit verfliegt!
Es war ein verrücktes Jahr für PARTY CANNON: sie haben, zur eigenen Überraschung, auf jedem nur erdenklichen Festival gespielt, nonstop getourt, einen neuen Sänger willkommen geheissen und einen Skull Man offiziell in die Band aufgenommen.
Gerade sitze ich in einem Gartenstuhl, geniesse den strahlenden Frühlingssonnenschein und höre mir das neue Album von GODTHRYMM an. Dabei ertappe ich mich, wie ich darüber nachdenke, wie sehr unsere Umgebung unsere Wahrnehmung und letztlich unsere Beurteilung von Musik beeinflusst.
Die Spanier können auch schon auf eine lange Bandgeschichte zurückblicken. Seit 2008 ist die Band aktiv und mit «Sons Of The Abandoned» lancieren sie ihr viertes Album. Aushängeschild der Galicier ist sicher Frontfrau Diva Satanica, die auch schon bei Nervosa das Mikro geschwungen hat. In ihrer Hauptband, sind die Thrash Elemente von Nervosa kaum vorhanden, stattdessen wird bei BLOODHUNTER melodischer Death Metal der schwedischen Schule zelebriert.
Mit ihrem selbstbetitelten fünften Album bewegen sich KHEMMIS weiterhin weit über die Grenzen des traditionellen Doom Metal hinaus. Die gewohnte Schwere und Melancholie sind nach wie vor vorhanden, doch dieses Album wirkt wie eine epische Heavy-Metal-Reise und weniger wie ein langsames, erdrückendes Doom-Album.
Das Debüt «Tales Of Othertime» hat vor fünf Jahren mächtig Staub aufgewirbelt. Im Fahrtwind von Bands wie Emperor, Dissection oder Summoning überzeugten STORMKEEP, die Amerikaner aus Denver, mit einem wirklich amtlichen Erstling. Es hat zwar etwas gedauert, aber nun gibt es endlich einen Nachfolger.
Wer, wie ich, auf ein neues Album von King Diamond wartet, tut dies bereits seit «Give Me Your Soul… Please». Diese Scheibe wurde 2007 veröffentlicht. Das seit Ewigkeiten ankündigte neue Werk «Saint Lucifer's Hospital» lässt seit einigen Monden auf sich warten, sprich der Release wurde immer wieder verschoben.
Vor zwei Jahren gaben die Italiener von DEMON SPELL mit ihrer Debüt-EP «Evil Nights» ein erstes Lebenszeichen von sich. Nun folgt der nächste logische Schritt: Das erste full-length Album erscheint standesgemäss beim Kultlabel Dying Victims Records. Die Presseinfo rührt die Werbetrommel kräftig und verspricht eine tiefe Hingabe an einen schattenhaften Heavy Metal, der – tief verwurzelt in klassischer Tradition – von okkulten Mysterien und einer provokanten theatralischen Präsenz umhüllt wird.
Die kanadischen THE FLATLINERS veröffentlichen ein Album, das an meinen Ohren leider komplett vorbeirauscht. Das Promo-Schreiben benennt ihren Stil Punk Rock. Darunter verstehe ich selber eine andere Art von Musik. Für mich klingen The Flatliners nach härterem Rock – nicht mehr und nicht weniger. Ich schreibe bewusst nicht "Hard Rock", denn auch diesbezüglich verstehe ich etwas anderes.
Nach über einem Jahrzehnt Bühnenabstinenz kehren HASTE THE DAY mit ihrem siebten Studioalbum «Dissenter» zurück. Offiziell aufgelöst hatte sich die Band nie – doch Live-Auftritte wurden zur Seltenheit, das Schweigen zur Gewohnheit. 2024 brach die Band dieses Schweigen mit der Single «Burn». Eine bewusste Entscheidung, wie das nun vorliegende Album rückblickend nahelegt.
Diese Band hat schon sehr vieles durchgemacht – bis hin zu dem Punkt, dass es zurzeit ein Ein-Mann-Projekt ist. Ricardo Dias heisst der gute Mann, welcher seit Anbeginn von HEAVENWOOD (und den Vorgänger-Projekten Necroside und Disgorged) mit an Bord ist – und ebendieser veröffentlicht nun, zehn Jahre nach dem ersten Teil, den lange ersehnten Nachfolger.
Die Schweden DEGREED haben (natürlich) ihr bestes Album veröffentlicht. Sagen sie..., und auch wenn ihr nach Harem Sacrem klingender Rock seine interessanten Parts mit sich bringt («Guiding Light»), klingt vieles ein bisschen zu sehr nach der Truppe um Harry Hess.
Der Metal schreibt bekanntlich viele Geschichten. Einige sind wie aus dem Bilderbuch, andere wiederum gleichen eher einem Kriegs-Almanach. Definitiv zur zweiten Kategorie gehört die britische Thrash Metal Kapelle ACID REIGN.
Zwei Dekaden lang existieren die Saarländer WITCHING HOUR bereits und just zum Jubiläum wird das vierte Album veröffentlicht, nach einer langen Wartezeit von acht Jahren notabene. Ich kenne die Vorgänger nicht, aber was hier aus dem Lautsprecher klingt, ist nicht von schlechten Eltern. Die Mixtur aus Thrash und Heavy Metal mit derbem Gesang weiss zu gefallen.